Mein Album

 

Amjad Ahmad, 'Der Künstler Alexander Schadow', Fotografie 1985

Amjad Ahmad, 'Der Künstler Alexander Schadow', Fotografie 1985

Mein Album dokumentiert sehr private Bezüge zu meiner Familie und meiner hieraus resultierenden künstlerischen Entwicklung. Das Bewußtsein von familiärer Tradition schafft das Bewußtsein für meine Gegenwart und meine künstlerische Zukunft.

Im Sinne der Aussage Martin Bubers: "Alles wirkliche Leben ist Begegnung", sind mir familiäre und freundschaftliche Beziehungen sowie menschliche Begegnungen wesentlich für meinen künstlerischen Werdegang, so u.a. mit Persönlichkeiten wie mit  der Orientalistin, Übersetzerin und Autorin, der Harvard-Professorin Dr., Dr. h.c. mult. Annemarie Schimmel, dem Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis und dem Vorsitzenden der Muslime in Deutschland, Dr. Nadeem Elyas, dem Präsidenten der Humboldt-Gesellschaft, Prof. Dr. Herbert Kessler, den Düsseldorfer Kunst-Professoren Konrad Klapheck und Joseph Beuys, dem  Bremer Ästhetik-Professor und Autor Klaus Matthies, dem Psychotherapeuten und Kunstwissenschaftler Dr. Georg Franzen, dem Maler RWLE Möller, dem Blogger und Essayist Harald Guddat, dem Schriftsteller Oskar Ansull, Dr. Javid Iqbal, dem Schauspieler Peter Bäcker und dem Schauspieler und Dramaturgen Gero Kutzleb, dem Vorsitzenden der Erich-Fromm-Gesellschaft und Psychoanalytiker Dr. Rainer Funk, dem Fotokünstler Amjad Ahmad,  dem Schriftsteller und Lyriker Paul Gerhard (Hadayatullah) Hübsch, dem Sänger Cat Stevens (Yusuf Islam), die Leiterin der medizinischen Sektion an der Freien Hochschule für Geisteswissenschaft, Dr. Michaela Glöckler, Seiner Heiligkeit Hazrat Mirza Tahir Ahmad, dem Literaturnobelpreisträger Naguib Mahfuz, dem Nobelpreisträger für theoretische Physik Prof. Dr. Abdus Salam, dem Buchautor, Essayist und Kulturpolitiker Dr. Dr. Hennig Müller, dem Berliner Künstler und Kulturpolitiker Prof. Dieter Ruckhaberle, der Psychotherapeutin Judith Fuchs.

 

 

Inspiriert von der Kunst des Impressionismus unternahm ich im Jahr 1978 meine erste Studienreise nach Frankreich. Ziele der Reise waren die Orte Paris, Giverny und Le Havre die Wirkungsstätten von Claude Monet. Während meines Frankreichaufenthaltes besuchte ich den Garten von Claude Monet in Giverny. Hier entschied ich mich, nach meiner Rückkehr, Kunst zu studieren.

 

Mein Bilderalbum 

 

"Alexander Schadow: Ausschnitte aus dem graphischen Werk 1980 - 1990"

In der Kursana-Residenz Celle präsentierte Alexander Schadow vom 1. bis 30. Oktober 1990 graphische Arbeiten zur Weltliteratur. Im Vorwort zum Ausstellungskatalog schrieb Wolff Suckow: "Durch seine künstlerische Sichtweise liefert Schadow ganz neue Perspektiven in der Literaturinterpretation. Die Einheit der Schöpfung, von Mensch und Natur ist ihm wichtiges Anliegen. Die Thematisierung des umfangreichen kulturellen Erbes der Menschheit gelangt bei ihm zu einer Aussage mit aktueller Zeitbezogenheit und beinhaltet letzlich eine Aufforderung zum interkulturellen Dialog."

Gero Kutzleb schrieb: "Wenn Schadow Bildreihen schafft, so sind dies meist Reihen zu großen Dichtungen, Shakespears Sommernachtstraum, Ibsens Peer Gynt und zu den Erzählungen "Die Moschee in der Gasse" des Kairoer Nobelpreisträgers Nagib Machfus. [...] Die Bildreihen sind, das mus noch gesagt werden, keine reinen Illustrationen, sondern Auseinandersetzungen mit ihren Schöpfern und ihren Themen und Gedanken."   

 

 

Ausstellungsprojekt: "Weltbilder - ein west-östlicher Divan'

Am 11. 11. 1993 wurde im Goethe-Institut Lahore das zuvor in Celle gezeigte Ausstellungsprojekt 'Weltbilder - ein west-östlicher Dialog', vorgestellt. Das Ausstellungsprojekt wurde durch ein Stipendium des Auswärtigen Amtes und die Unterstützung des Goethe-Institut Lahore und Karachi ermöglicht.

Die Harvard-Professorin und weltbekannte Orientalistin Prof. Dr. Dr. h.c.. Annemarie Schimmel führte in die Ausstellung ein.

In meinem Reisetagebuch vermerkte ich unter dem Datum 11. 11. 1993: Im Institut war schon alles vorbereitet. Prof. Dr. Mubarak Ali, der Leiter des Goethe-Institut Lahore hatte im Garten Stühle aufstellen lassen. Dr. Javid Iqbal und Frau Professor Dr. Annemarie Schimmel kamen kurz nach 16.30 Uhr. Dr. Iqbal und Frau Professor Schimmel wurden dann von mir durch die Ausstellung geführt. Dr. Iqbal wollte sich gern ein wenig in Ruhe die Bilder zeigen lassen. Inzwischen waren schon fast 400 Gäste eingetroffen. Als Dr. Mubarak Ali damit begann uns vorzustellen, kamen immer noch weitere Gäste u.a. auch die Herausgeber der Tageszeitung 'Hotline', Herr Ghori und Herr Qureshi.

Frau Schimmel gab nach der kurzen Vorstellung durch Professor Dr. Ali eine wunderbare Einführung in unsere Werke. Auch Dr. Iqbal gab uns einen Einblick in sein großes Verständnis für Amjad's Bemühungen, die Welt des Lichts mittels der Fotografie einzufangen. Dr. Iqbal sagte: "Nur ein Künstler, der selbst über solch eine Erfahrung mit dem Licht verfüge, könne solche Bilder schaffen." Meine Bilder zum Javid-Nama verglich er mit er mit den Arbeiten anderer Künstler, die bereits zu diesem Thema gearbeitet hatten. Er bemerkte, daß das Javid-Nama bisher immer nur realistisch dargestellt, hier in der Ausstellung dagegen der philosophische Aspekt der Iqbal'schen Dichtung in meinen Bildern betont wurde und damit tiefer in die innere Bedeutung dieses Werkes seines Vaters Muhammad Iqbal vorgedrungen sei, als die anderen Künstler.

Nach der offiziellen Eröffnung der Ausstellung durch Professor Annemarie Schimmel, führte ich im Beisein von immer mehr Gästen und dem Kamerateam von PTV, Frau Dr. Annemarie Schimmel und Dr. Javid Iqbal durch die Ausstellung, wobei Amjad und ich noch einmal unsere Arbeiten kommentierten.

Der unter den Gästen weilende international bekannte pakistanische Künstler Shafiq Farooqi, der bereits mehr als hundert Ausstellungen durchgeführt hatte, gratulierte zu dieser, seines Erachtens nach, erfolgreichsten Ausstellung in Pakistan seit 30 Jahren. Er sagte: "So etwas hab ich nie zuvor erlebt."

 

 

 

 

"Architektur und Malerei - Ein europäischer Dialog", Ausstellungen in Innsbruck und Mailand

Anläßlich des in Innsbruck, Österreich und Mailand, Italien, gezeigten Ausstellungsprojektes: 'Architektur und Malerei - Ein europäischer Dialog' mit Werken der Architekten Gianna Braghieri, Hans Robert Hiegel, Mark Bobrowicz und dem Maler Alexander Schadow übernahm der seinerzeitige deutsche Außenminister Dr. Klaus Kinkel die Schirmherrschaft. In seinem Grußwort sagte er: "In den Werken der Architektur und der Malerei drücken sich Empfindungen, Überzeugungen und Visionen ... aus. Die Ausstellung macht deutlich, das Erbe einer gesamteuropäischen Kultur ... und die regionalen Besonderheiten und Prägungen."

 

"Konkrete Symbole - 20 Jahre Malerei - eine aktuelle Bilanz"

Am 28. November 1998 wurde in der städtischen Galerie des Amtes für Kunst und Kultur der Stadt Celle, in der 'Roß'schen Villa' die Ausstellung 'Konkrete Symbole - 20 Jahre Malerei - ein aktuelle Bilanz', mit Bildern des Künstlers Alexander Schadow eröffnet.

In der Ausstellung präsentierte Alexander Schadow neue Werkreihen und zieht damit eine künstlerische Bilanz. Vertreter der Stadt und des öffentlichen Lebens nahmen interessiert an dieser Vernissage teil. Mit einem Grußwort des stellvertretenden Amtsleiters Herrn Karl-Heinz Overbeck und einer Einleitung in die Werkreihen durch den Karlsruher Architekten Hans Robert Hiegel wurde die Ausstellung eröffnet. Diese Retrospektive verdeutlichte das Anliegen des Künstlers, Farbe - Fläche - Form als Vorgang der Reinigung, der Läuterung der Malerei zu verstehen. Das heißt, mit der natürlichen Form der Sprache, mit der natürlichen Abbildlichkeit der Bilder zu brechen und dagegen die Welt der Idee, der Erfindung zu setzen. 

 

 

"Konkrete Symbole - Brücken zwischen den Kontinenten"

Alexander Schadow stellte im Islam-Pavillon aus

Unter dem Titel 'Konkrete Symbole - Brücken zwischen den Kontinenten, präsentierte der Islam-Pavillon Bilder des Künstlers Alexander Schadow. Die Ausstellung wurde vom 2. bis zum 31. Juli 2000 auf dem EXPO-Plaza vom gezeigt und vom Vorsitzenden des Zentralrates Dr. Nadeem Elyas eröffnet.
Eine Einführung in die Ausstellung gab der Bremer Universitäts-Professor Klaus Matthies. Zu der Ausstellung hatte Schadow, ein Nachfahre des berühmten Berliner Bildhauers und Schöpfers der 'Quadriga' auf dem Brandenburger Tor Johann Gottfried Schadow, eine Grafik-Edition in einer limitierten Auflage von 50 Exemplaren vorlegen. In seinen Werkreihen widmet sich Schadow den Symbolen und Archetypen der Weltreligionen und Weltkulturen. In einem Werkstattgespräch am 19. Juli diskutierte der Berliner Schriftsteller und Kunstwissenschaftler Dr. Dr. Henning Müller mit dem Künstler über 'Bildzeichen, Sprache und Symbole'.

 

 

"Farbe - Fläche - Form: Acrylbilder von Alexander Schadow 1998 - 2000"

Ausstellung im Rathaus Nienhagen

In seiner  Einführungsrede sagte der Bremer Universitätsprofessor Klaus Matthies über den Künstler und die ausgestellten Werke: "Er wäre, bei seiner ausgezeichneten Begabung, ein hervorragender llustrator und Porträtist. Aber nach Jahren im traditionellen Bilderdienst, wie man es nennen könnte, haben ihn grundsätzliche Fragen der Kunst längst auf eine andere Bahn gebracht. Für ihn ist die entscheidende Frage in den Mittelpunkt gerückt, wie die Kunst, die Bilderkunst, nicht nur abbildend und nachahmend, sondern primär und vom Grunde her schöpferisch sein kann.  

In den großen und gegensätzlichen Entwicklungen dieser Fragen seit Beginn des 20.Jahrhunderts hat er sich auf den Weg der konstruktiven Gestaltung des Bildes begeben. Am Anfang ist diese bedeutende Richtung der abstrakten Kunst mit den Namen Kasimir Malewitsch, Theo van Doesburg, Piet Mondrian verknüpft. Systematisch dann mit den Arbeiten und Lehren von Josef Albers, Max Bill, Richard Paul Lohse. In den jüngeren Entwicklungen in den USA sind es Barnett Newman, Frank Stella, Robert Motherwell. Und hier bei uns z.B. Gotthard Graupner, Rupprecht Geiger und besonders der konsequenteste neue Konstruktivist Günter Fruhtrunk.  

Diese Künstler bilden eine erlesene Gesellschaft der reinen Form und der entschiedenen Farbe. Es ist natürlich eine große Herausforderung, in der Alexander Schadow sich bewegt und zu behaupten hat. Aber er kennt sich aus in seiner künstlerischen Ahnen- und Nachbarschaft. Und aufgrund dieser Kenntnisse und Erkenntnisse erprobt er seine Entscheidungen in jeweils wieder neuen Entwürfen. Ausgewählte Ergebnisse seiner konstruktivistischen Arbeit aus den letzten zwei Jahren sind hier in den Räumen des Rathauses Nienhagen versammelt."